JIGORO-KANO-TURNIER AM 15.09.2019

Sieben junge JCU-Judoka platzieren sich beim Jigoro-Kano-Turnier

Lebach-Steinbach. Mitte September traf sich der saarländische Judo-Nachwuchs in der Kultur- und Sporthalle in Steinbach zum traditionellen Jigoro-Kano-Turnier, das dieses Jahr zum 29. Mal ausgetragen wurde. Am Start waren Judoka der Jahrgänge 2008 und jünger, unter denen die JCU-Kämpferinnen und Kämpfer zu den weitaus Jüngsten gehörten und sich trotzdem sehr gut behaupteten.

Morgens kämpften die Jungen. Liam Omlor stand vier älteren und körperlich überlegenen Kontrahenten gegenüber, gegen die er mutig all sein Können in die Waagschale warf. Besonders hervorzuheben ist seine kämpferische Leistung gegen einen „Orangegurt“ (3 Gürtelgrade höher als Liam!). Insgesamt erkämpfte er sich Bronze. Noah Omlor dominierte seine Gegner souverän. Nur im Finalkampf gegen den Enkel von JCU-Seniortrainer Willi Kirsch musste er sich am Ende geschlagen geben und errang damit Platz 2. Marlon Brill kämpfte sich mit Kraft und schnellen Aktionen ebenfalls bis ins Finale, in dem er einem überlegenen Gegner Tribut zollen musste – das zweite Silber des Tages. Im Pool von Marius Brill befanden sich „harte Brocken“, denen er sich unerschrocken stellte, was mit einigen Siegen belohnt wurde. Lediglich zwei Gegnern war er unterlegen und erzielte damit Platz 3. Auch Sebastian Müller hatte in seiner Gruppe starke Kontrahenten, gegen die er sich mehrmals durchsetzen konnte. Auch er musste sich nur zweimal geschlagen geben und durfte sich ebenfalls über Bronze freuen.

Die Mädchen kämpften am Nachmittag. Lara Wolter trat in einer starken Gruppe an und schlug sich wie gewohnt entschlossen und mit aller Kraft und mehrmals siegreich. Wie Marius und Sebastian verlor sie nur zwei Kämpfe und errang damit ebenfalls Platz 3. Lina-Sophie Schäfer ging wie immer hochmotiviert und konzentriert auf die Matte und erarbeitete sich zielsicher den Turniersieg. In einem weiteren Freundschaftskampf gegen eine viel schwerere Gegnerin hielt sie über lange Zeit bravourös mit, bis sie am Ende unterlag – was der Freude über die verdiente Goldmedaille jedoch keinen Abbruch tat.

Herzlichen Glückwunsch allen jungen „Mattenfüchsen“ und weiter so!

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