JCU-Athleten kämpfen erfolgreich auf Gruppen- und Deutschen Meisterschaften

Uchtelfangen. Im September fanden nach langer Pause wieder überregionale und Deutsche Judo-Meisterschaften statt, bei denen es sich einige JCU-Judoka nicht nehmen ließen, ihre Kräfte mit der leistungsstarken Konkurrenz aus anderen Bundesländern zu messen.

Anna-Lena Brengel, die sich für die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften (SWDEM, Gruppenmeisterschaften der Länder Pfalz, Rheinland, Hessen und Saarland) qualifiziert hatte, startete sowohl in der Altersklasse U18 als auch in der U21. Bei den SWDEM U18, die durch den Judo-Club Bad Ems ausgerichtet wurden, erkämpfte sie sich mit technischer Flexibilität, Schnellkraft und Ausdauer unangefochten den Südwest-Meister-Titel ihrer Gewichtsklasse. Bereits am darauffolgenden Tag startete sie (als eine von nur zwei saarländischen Teilnehmern) in Bad Homburg auf den SWDEM U21. Sie stellte sich auch hier unerschrocken ihrer herausragenden Konkurrenz und sicherte sich die Bronzemedaille.

Die Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer, der wichtigste nationale Wettkampf des Deutschen Judo-Bundes, wurden zum vierten Mal in Stuttgart – Bad Cannstadt ausgetragen. Vincent Schiffler kämpfte, wie fast immer, in der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse. Trotz maximal ungünstiger Auslosung gelang es ihm, mit kraftvollen, gut getimten Aktionen und blitzschneller Verteidigung seinen Platz unter den deutschen Top 10 seiner Gewichtsklasse zu behaupten.

Wenige Tage später fanden in München die Kämpfe der 2. Judo-Bundesliga der Männer, Gruppe Süd, statt. Vincent startete für das Judoteam Rheinland, das – nach schonungslosen Kämpfen – in der Gesamtwertung zur Freude der Kämpfer erstmals Platz 3 erreichte.

                                    

An den Deutschen Einzelmeisterschaften der Ü30, die ebenfalls in Bad Homburg stattfanden, beteiligten sich knapp 300 Judoka. In spannenden, fairen Kämpfen stellten sich die 10 saarländischen Teilnehmer ihren jeweiligen Gegnerinnen bzw. Gegnern, unter ihnen Heike Schiffler. Lohn der Anstrengungen war für sie am Ende die Silbermedaille.

Die Leistungsvergleiche auf diesen Ebenen werden fast immer von Athleten aus den „Judo-Hochburgen“ mit spezieller Förderung (und kaum Trainingseinschränkungen durch Corona in den vergangenen Monaten) beherrscht. Die Courage, sich solchen hochkarätigen Gegnern zu stellen, die unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie erzielten Ergebnisse und nichtzuletzt das darin inbegriffene Engagement für den JCU sind daher besonders wertvoll.

 

Endlich!! wieder Wettkampf-Feeling: Ursapharm-Cup Kid’s Edition und Landeseinzelmeisterschaften U18

Saarbrücken. Der Internationale Ursapharm-Wandercup des Judo Clubs Folsterhöhe Alt-Saarbrücken 1999 e.V. war bis Corona ein unbestrittener Wettkampfhöhepunkt im saarländischen Judo und weit über die Landesgrenzen hinaus, in jedem Frühjahr ein „Muss“ im Kalender zahlreicher Judo-Vereine. Nun waren Mitte September die „Folschterer“ die Ersten im Südwesten Deutschlands, die dank ausgeklügelten Hygienekonzepts und Beschränkung auf die Altersklassen U11 und U13 nach 18-monatiger Judo-Wettkampfpause wieder zu ihrem Turnier einladen durften.

Nach der Einlasskontrolle fühlte sich alles – bis auf die Gesichtsmasken – ungewohnt „normal“ an: Umkleide, Waage, Trubel an den Orga-/ und Kampfrichtertischen, Anspannung und (heimliches) Abchecken möglicher Gegener bei den Athleten… Nicht nur bei den Kids, sondern auch bei den Trainern, Betreuern und Familien der Kämpferinnen und Kämpfer war die Freude über das Wiedersehen zu fairem Kräftemessen überdeutlich zu spüren und prägte den Wettkampftag von Anfang bis Ende. Vom JCU nahmen acht junge Judoka teil, betreut von Trainer Fabian München und Heike Schiffler.

Es stellten sich in der Altersklasse U11 Philipp Bund, Emil Brill, Liam Omlor, Noah Omlor und Yannick Willms den Konkurrenten in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse. In spannenden und zum Teil sogar dramatischen Begegnungen warfen die jungen Uchtelfanger dabei all ihr technisches Können, Kraft und Schnelligkeit in die Waagschale. Dass sich dieser hundertprozentige Einsatz aller Kämpfer mehr als gelohnt hat, lässt sich an der stolzen Erfolgsbilanz messen: Liam erkämpfte sich gegen seine deutlich erfahreneren und älteren Gegener Bronze. Silber errangen Yannick, Philipp und Noah. Emil holte in seiner Klasse den Turniersieg.

Später am Tag kämpfte die U13, vom JCU beteiligten sich in dieser Altersklasse Lina-Sophie Schäfer, Marius Brill und Sebastian Müller. Selbstverständlich gaben auch diese drei ihr Bestes in allen Kämpfen. Sie kämpften mit großem Engagement und Explosivität, dabei mussten Sebastian und Marius in ihrer Gewichtsklasse auch gegeneinander antreten. Nach schwerer und knapper Entscheidung erzielte Marius Bronze, Sebastian Silber. Lina präsentierte eindrucksvoll ihre technische Variabilität und unterlag im Finale nur knapp einer älteren Kämpferin, errang damit ebenfalls Silber.Am Nachmittag, auf den LEM der U18, trafen leider nur wenige Athletinnen und Athleten aufeinander, weil coronabedingt zum Teil erst wenig trainiert werden konnte und sich einige Judoka nicht gut genug gerüstet für die Meisterschaft fühlten. Dazu kam, dass einige Vereine ihren Start wegen möglicher Corona-Gefährdung abgesagt hatten. Doch die Kämpferinnen und Kämpfer ließen sich nicht davon abhalten, in zahlreichen sehenswerten Freundschaftskämpfen gegeneinander anzutreten. Aus den Reihen des JCU durften sich Anna-Lena Brengel und Tobias Bächle jeweils über Gold freuen.Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen! Den Veranstaltern Dank und Lob für den gelungenen Wettkampftag.

Hygienekonzept für das Judotraining ab dem 1. Oktober 2021

Grundsätzlich gilt:
Die   Gesundheit   aller   Teilnehmer   steht   immer   im   Vordergrund!  Bei Krankheitssymptomen aller Art besteht striktes Trainingsverbot!

Auszug aus dem Hygienekonzept der Gemeinde Illingen vom 1. Oktober 2021 für den Sport im Innenbereich:
(Nähere Informationen findet Ihr hier)

1. Allgemeines
Sport im Innenbereich ist bei Vorlage eines Nachweises über das Nichtvorliegen einer Infektion mit Sars-CoV-2 nach Maßgabe des § 2 I VO-CP erlaubt. Anerkannt werden die „3 G“. Das bedeutet, dass die Personen entweder geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Der Testnachweis richtet sich nach § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung. Abweichend von der 24h-Regelung bei Schnelltests werden PCR-Tests sogar 48h anerkannt.

Von der Pflicht zur Vorlage eines Nachweises über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nach Absatz 1 ausgenommen sind jedoch Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Diese erhalten in Ihren Schulen entsprechende Nachweise.

Zuschauer sind inzwischen auch erlaubt, aber auch hier gilt wie bei anderen Maßnahmen die 3-G-Regel. Bei Kindern unter sechs Jahren gilt das oben Gesagte entsprechend.

Alle Personen müssen sich bei Betreten der Anlage die Hände desinfizieren oder Geeignete Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender sind durch den Betreiber vorzuhalten.

2. Personenbezogene Einzelmaßnahmen:

  • Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion ist der Zugang zu verwehren.
  • Alle Personen müssen sich bei Betreten der Anlage die Hände desinfizieren oder Geeignete Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender sind durch den Betreiber vorzuhalten.

3. Einrichtungsbezogene Maßnahmen

  • Umkleide- und Duschräume dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln genutzt
  • Alle Räume der Sportstätte einschließlich Sanitärbereiche sind -soweit möglich- dauerhaft zu belüften. Eine kontinuierliche Luftzirkulation in Innenräumen ist durch geeignete Mittel
  • In den Toilettenanlagen sind die einzuhaltenden Hygienevorschriften auszuhängen. Für eine regelmäßige Reinigung ist zu Flüssigseife, Einmalhandtücher und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge bereitzustellen.
  • Die Mitnahme von Gegenständen ist auf das für die Sportausübung Notwendige zu
  • Kontaktflächen, sowie Trainingsgeräte, sind regelmäßig mit einem mindestens begrenzt viruziden Mittel zu des Diese Maßnahmen obliegen während des Trainings-, und Wettkampfbetriebes dem Nutzer.

Weiteres von uns für uns:

  • Eine Anmeldung zum Training ist nicht mehr erforderlich.
  • Bitte vor und nach dem Training die Hände waschen

Handhygiene: Mit fließendem Wasser und Seife 20-30 Sekunden, Verwendung eines sauberen Tuches zum Abtrocknen.
Hautdesinfektionsmittel  in   der  Turnhalle   (Kinder   dürfen  dieses   nur   unter  Aufsicht verwenden!): Hände reiben, bis das Desinfektionsmittel eingetrocknet ist.

  • Hände und Füße vor Betreten und beim Verlassen der Matte desinfizieren, Schuhe/Strümpfe vor der Matte ausziehen und beim Verlassen wieder anziehen.
  • Betreten   der   Matte   nur   mit   sauberem   Judoanzug,  ausschließlich   barfuß   (mit sauberen, desinfizierten Füßen!)
  • Falls   unumgänglich:   Hygienisches   Husten   und   Niesen   (von   Trainingspartnern wegdrehen, Matte verlassen)
  • Die Matten werden am Ende eines jeden Trainingstages, Trainingsgeräte nach jeder  Trainingseinheit desinfiziert.
  • Während des Trainings wird für eine ausreichende Belüftung der Halle gesorgt.
  • Nach jeder Trainingseinheit wird eine Stoßbelüftung der Trainingshalle durchgeführt.

Das Hygienekonzept wird laufend an die Situation angepasst.

Bitte informiert Euch hier regelmäßig über den aktuellen Stand.

Der Vorstand

Mehr als 40 Jahre Judo im Judo-Club „Don Bosco“ in Uchtelfangen

2020 stand im Zeichen eines runden Vereinsjubiläums. Begonnen hat alles 1979. Manfred Klos und die Brüder Willi und Gerd Kirsch waren die Gründungsmitglieder des Vereins. Die Brüder Kirsch aus Eppelborn hatten vor 1977 im Saarbrücker Heim „Don Bosco“ bei Pater Ender Trainingsstunden gegeben. Das Heim wurde aber 1977 aufgelöst. Pater Ender versprach den Kirsch-Brüdern eine Judomatte, wenn sie einen Judo-Club gründen, der den Namen „Don Bosco“ als Zusatz führt.

Heute gehören dem Club rund 110 aktive und inaktive Mitglieder an, darunter etwa 60 Kinder und Jugendliche, an. Damit zählt der JCU zu den größeren Judo-Vereinen im Saarland.

Der Club verfügt derzeit über zehn lizenzierte Übungsleiter, die montags und freitags von 18 bzw. 17 bis 22 Uhr in der Schulturnhalle Uchtelfangen das Training leiten. Auch die sportlichen Erfolge des Judo-Clubs „Don Bosco“ können sich sehen lassen: Davon zeugen unter anderem die vielen saarländischen Meister und Medaillengewinner bei saarländischen und überregionalen Turnieren sowie die vorderen Platzierungen bei südwestdeutschen Meisterschaften. Und das sowohl in der Manschaft als auch im Einzel.